Helmholtz-Gymnasium




Wer unsere Schule betritt, erkennt bereits an der Architektur, dass im Helmholtz-Gymnasium Tradition und Fortschritt, Musik und Technik, Kreativität und Rationalität eine harmonische und zugleich dynamische Verbindung eingehen, die unsere Schulgemeinschaft und unseren Schulalltag ganz wesentlich prägen.
1896 mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt gegründet und 1970/71 um den Musikzug erweitert, bietet das Helmholtz-Gymnasium aktuell ca. 1080 Schülerinnen und Schülern drei Profile zur Auswahl: das naturwissenschaftliche, das sprachliche und das musische Profil. Das erst- und das letztgenannte werden von den meisten Schülern gewählt und sie prägen den Ruf der Schule weit über die Stadtgrenzen Karlsruhes hinaus. Dies zu befördern, ist uns ein wichtiges Anliegen, weshalb wir in beiden Profilen zahlreiche Kontakte und Kooperationen pflegen – auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.
Getragen und realisiert wird dies von einem sehr engagierten, motivierten und kompetenten Kollegium und vielseitig interessierten und ambitionierten Schülerinnen und Schülern. Unterstützt werden sie und die Schulleitung durch Eltern, die sich stark mit der Schule identifizieren, und einem großen Kreis ehemaliger Schüler, zu denen traditionsgemäß guter Kontakt gehalten wird. Einer von ihnen ist der SAP-Mitbegründer Prof. Dr. Klaus Tschira, dem unsere Arbeit im MINT-Bereich so wichtig und wertvoll ist, dass er uns durch seine finanzielle Unterstützung half, zwei NwT-Fachräume einzurichten und auszustatten.
Tradition und Fortschritt ergänzen sich im Helmholtz-Gymnasium zum Vorteil der Lernenden: Seit vielen Jahren zeichnet sich unsere Schule dadurch aus, dass sie an Schulversuchen teilnimmt bzw. sich für pädagogische Innovationen engagiert: So hat 1996 das Helmholtz-Gymnasium als eine der vier ersten Schulen Baden-Württembergs das Computeralgebrasystem MAPLE eingeführt, und seit 5 Jahren arbeiten alle Schüler von Klasse 10 verpflichtend damit im Mathematikunterricht bis zur Abiturprüfung.
Im Jahre 2001 war das Helmholtz-Gymnasium eine von 8 Pilotschulen in Baden-Württemberg, an denen das Curriculum für das neue Kernfach „Naturwissenschaften und Technik - NwT“ entwickelt wurde. Erst im Schuljahr 2007/08 wurde NwT für alle Gymnasien verpflichtend als vierstündiges Kernfach ab Klasse 8 eingeführt – zusätzlich zu den drei Basis-Naturwissenschaften. Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe im naturwissenschaftlichen Profil mindestens 10 Stunden Unterricht in den Naturwissenschaften. Dies ist bei uns jährlich für mindestens 2 Klassen Anreiz genug, das n-Profil zu wählen.
Für unsere zukunftsweisende pädagogische Arbeit im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich wurden wir 2005 vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg als „Bildungswerkstatt“ ausgezeichnet.
In der Kursstufe setzt sich diese Orientierung fort: Auch das Curriculum für das Wahlfach NwT in der Kursstufe wird am Helmholtz-Gymnasium im Rahmen eines Schulversuches mit entwickelt und erprobt.
In der Regel kommen auf 120 Schüler in jeder Kursstufe zwei Biologie-, zwei Physik- und ein Chemie-Profilkurs sowie mindestens ein Wahlkurs NwT: Damit ist das naturwissenschaftliche Profil deutlich stärker nachgefragt als das sprachliche.
Auch besuchen regelmäßig mehrere Kursstufenschüler Vorlesungen in Mathematik und Informatik am KIT (Universität Karlsruhe) und schließen diese erfolgreich mit den vorgeschriebenen Prüfungen ab. Erstmals in diesem Jahr wurde mit „Mathe plus“ ein Kooperationskurs mit dem KIT durchgeführt, bei dem unter Anleitung eines Hochschuldozenten und eines Lehrers Helmholtz-Schüler gemeinsam mit Studierenden auf der Basis von MAPLE mathematische Problemstellungen bearbeiteten.
Im Schuljahr 2011/12 beginnt eine weitere Kooperation mit dem KIT: Wir sind die Partnerschule beim DFG-Projekt „Inside Science“.
Aber nicht erst am Ende ihrer Schullaufbahn können unsere Schüler ihr Wissen und Können unter Beweis stellen: Zahlreiche Wettbewerbe wie z.B. Jugend forscht, First Lego League, Känguru, Landeswettbewerb Mathematik, Chemie-Olympiade, Physik-Olympiade oder IMO laden z.T. von Klasse 5 an dazu ein und werden von vielen Teilnehmern erfolgreich absolviert.
Gefördert werden „MINT-Interessierte“ auch durch das Angebot an Arbeitsgemeinschaften, das von der „Käpsele-AG“ (für Mathematiker ab Kl. 5) über die Wettersatelliten-AG bis zur Wärmebild-AG reicht. In Letztgenannter, die sich in der Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Karlsruhe begründet, treten Oberstufenschüler/innen als Berater bei wärmetechnischen Sanierungsvorhaben auf.
Die Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen beschränkt sich aber nicht auf den Nahraum der Schule: Seit letztem Jahr ist das Helmholtz-Gymnasium Partner der MiRO (Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co KG) und der WIRSOL Solar AG in Waghäusel.
Zusammen mit drei anderen Gymnasien aus Baden-Württemberg sind Schüler und Lehrer des Helmholtz-Gymnasiums stark eingebunden im „genius“-Projekt der DAIMLER AG, Stuttgart. Dort werden u.a. Unterrichtseinheiten rund um das Thema „Antriebe in der Zukunft“ entwickelt.
Es ist allerdings nicht allein die große Zahl von Aktivitäten, die den MINT-Bereich wie das Helmholtz-Gymnasium insgesamt als Lernort auszeichnen: In dem von einer Schülergruppe produzierten Film über unsere Schule, der sich auf der Homepage befindet, resümiert Antonio, Schüler einer 10. Klasse des n-Profils: „Hier stimmt einfach alles: die Ausstattung, die Lehrer und die Atmosphäre.“
Helmholtz-Gymnasium
Kaiserallee 6
76133 Karlsruhe

Telefon: 0721 / 133 45 18
E-Mail: info(at)helmholtz-karlsruhe.de
Web: www.helmholtz-karlsruhe.de

Schulleitung
Herr OStD Oettinger
Frau StD Tatsch

Ansprechpartner
Frau Stein
Herr Unger

Förderer / Kooperationspartner
Daimler AG Rastatt
MIRO Mineralölraffinerie Oberrhein

MINT-EC Veranstaltungen
Internationaler Chemiewettbewerb