Gymnasium Philippinum




Das Gymnasium Philippinum kann als eine der ältesten Schulen in Hessen auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurückblicken.

Das Gymnasium Philippinum ist benannt nach Philipp III. von Nassau-Weilburg. Es wurde bereits im Jahre 1540 als Lateinschule gegründet. Im Jahr 1764 wurde die Schule zum Gymnasium erhoben. 1780 zog die Schule in ein neu errichtetes repräsentatives Gebäude in der Innenstadt Weilburgs um.

Bis zum Jahre 1965 befand sich das Gymnasium in diesem Gebäude. Dann - endgültig zu eng geworden - wurde ein Neubau am nordöstlichen Rand Weilburgs auf einem Areal von fast 52.000 Quadratmetern Fläche im Grünen errichtet.



Schule informiert

22.11.2012
Future Truck stoppt am Philippinum von Frank Bröckl und Volker Schmidt 16 Meter lang, 18 Tonnen schwer, gezogen von einer 400 PS starken Zugmaschine: Bereits von außen beeindruckt der „Future Truck“ der Technischen Universität Chemnitz, der nun auf dem unteren Schulhof des Gymnasiums für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe zwölf Station machte. An Bord hatte er viele populärwissenschaftlich aufbereitete Experimente und Exponate aus den Bereichen Automobil- und Elektrotechnik, Mikromechanik, Robotik, Physik, Chemie, Mathematik und Ingenieurwissenschaft, von denen die meisten von den Fakultäten der TU Chemnitz entwickelt worden waren. Die verschiedensten Wissenschaftsbereiche präsentierten sich auf einem sehr anschaulichen und schülergerechten Niveau, zumal den Verantwortlichen das konkrete Ausprobieren der Apparaturen besonders am Herzen lag. So konnten beispielsweise elektrische Geräte mit einem Hometrainer betrieben werden. Während für das Radio noch der „Schongang“ genügte, mussten die Probanden schon deutlich kräftiger in die Pedale treten, damit ihnen im Hinblick auf eine 60 Watt-Glühbirne „ein Licht aufging“. Auch die Mathematik blieb kein Buch mit sieben Siegeln. Interessant wäre es gewesen, die Hirnströme zu messen, während sie über knifflige Aufgaben nachdachten. So geschah dies nur zu Demonstrationszwecken im Nebenraum. Und im Zusammenhang mit dem Problem Robotersteuerung kam es zu sehr ernsthaften Diskussionen über die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. Um allen Schülern die breite Versuchspalette zugänglich zu machen, fand größte Teil der Experimente nicht im Truck, sondern in Schulräumen statt. Unter der kompetenten Anleitung von Studenten der TU Chemnitz konnten die Schüler sich als Wissenschaftler versuchen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine ausführliche allgemeine Studienberatung, wobei der Studienberater der TU Chemnitz auch kräftig Werbung in eigener Sache machte und den Schülerinnen und Schülern die zahlreichen Möglichkeiten und Vorzüge „seiner“ Universität vor Augen führte.

22.11.2012
Future Truck stoppt am Philippinum von Frank Bröckl und Volker Schmidt 16 Meter lang, 18 Tonnen schwer, gezogen von einer 400 PS starken Zugmaschine: Bereits von außen beeindruckt der „Future Truck“ der Technischen Universität Chemnitz, der nun auf dem unteren Schulhof des Gymnasiums für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe zwölf Station machte. An Bord hatte er viele populärwissenschaftlich aufbereitete Experimente und Exponate aus den Bereichen Automobil- und Elektrotechnik, Mikromechanik, Robotik, Physik, Chemie, Mathematik und Ingenieurwissenschaft, von denen die meisten von den Fakultäten der TU Chemnitz entwickelt worden waren. Die verschiedensten Wissenschaftsbereiche präsentierten sich auf einem sehr anschaulichen und schülergerechten Niveau, zumal den Verantwortlichen das konkrete Ausprobieren der Apparaturen besonders am Herzen lag. So konnten beispielsweise elektrische Geräte mit einem Hometrainer betrieben werden. Während für das Radio noch der „Schongang“ genügte, mussten die Probanden schon deutlich kräftiger in die Pedale treten, damit ihnen im Hinblick auf eine 60 Watt-Glühbirne „ein Licht aufging“. Auch die Mathematik blieb kein Buch mit sieben Siegeln. Interessant wäre es gewesen, die Hirnströme zu messen, während sie über knifflige Aufgaben nachdachten. So geschah dies nur zu Demonstrationszwecken im Nebenraum. Und im Zusammenhang mit dem Problem Robotersteuerung kam es zu sehr ernsthaften Diskussionen über die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. Um allen Schülern die breite Versuchspalette zugänglich zu machen, fand größte Teil der Experimente nicht im Truck, sondern in Schulräumen statt. Unter der kompetenten Anleitung von Studenten der TU Chemnitz konnten die Schüler sich als Wissenschaftler versuchen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine ausführliche allgemeine Studienberatung, wobei der Studienberater der TU Chemnitz auch kräftig Werbung in eigener Sache machte und den Schülerinnen und Schülern die zahlreichen Möglichkeiten und Vorzüge „seiner“ Universität vor Augen führte.

09.10.2012
Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus? Gymnasium Philippinum beginnt neue naturwissenschaftliche Vortragsreihe im Komödienbau Die Auftaktveranstaltung zur Vortragsreihe „Blickfeld Naturwissenschaft“ 2012/2013 des Weilburger Gymnasiums hatte mit Dr. Ulrich Eberl, Chefredakteur und Herausgeber von „Pictures of the Future“, der international prämierten Siemens-Zeitschrift für Forschung und Innovation, gleich einen hochkarätigen Referenten zu bieten. „Zukunft 2050“ lautet der Titel seines neuesten Buches, in dem er die wesentlichen Trends, die unser Leben in den nächsten 40 Jahren prägen werden, beschreibt. Welche Berufe werden Zukunft haben? Kann der Kampf gegen den Klimawandel gewonnen werden? Ist Wirtschaftswachstum mit weniger Ressourcen möglich? Diesen und anderen zu Beginn des 21. Jahrhunderts besonders relevanten Fragen widmete sich der prominente Gast in seinem Vortrag, der in einer Art Zusammenschau die Welt im Jahre 2050 beschrieb. Zunächst ließ Dr. Eberl die zahlreichen interessierten Zuhörer jedoch einen Blick in die Vergangenheit werfen und veranschaulichte, wie sich die Menschen in den 60er Jahren die Zukunft vorgestellt haben. Während gigantische Einkaufszentren, riesige Städte und 400 km/h-schnelle Züge Wirklichkeit geworden sind, hat sich die Vision von fliegenden Autos nicht realisiert. Warum? Technische Machbarkeit heißt nicht automatisch, dass sich etwas durchsetzt, lautete die Antwort des Referenten. Faktoren wie Akzeptanz, Wirtschaftlichkeit und Psychologie seien ebenfalls zu berücksichtigen. Zukunftsforscher müssen außerdem den möglichen Bewusstseinswandel der Menschen im Blick haben. So habe man die Regenwälder vor 50 Jahren noch als „grüne Hölle“ betrachtet, die man zur „Speisekammer der Menschheit“ umfunktionieren müsse. Eindrucksvoll legte Eberl dar, welche unumkehrbaren „Megatrends“ die Welt bis zum Jahr 2050 prägen werden. Als Ergebnis der demografischen Entwicklung muss unser Planet beispielsweise zur Mitte des Jahrhunderts dann 9,5 Milliarden Menschen verkraften, dreimal mehr Menschen als heute werden über 65 Jahre alt sein. Auch der Klimawandel sei nicht aufzuhalten und „business as usual“ in Sachen Rohstoffverbrauch würde bedeuten, dass 2050 „drei Erden“ erforderlich wären. Weltwirtschaft laufe in 40 bis 50 Jahre dauernden so genannten „Kondratieff-Zyklen“ ab. Wir befänden uns im fünften Zyklus, der die Informationstechnik im Vordergrund sieht und würden dann in den sechsten Zyklus mit dem Schwerpunkt „Ganzheitliche Gesundheit“ (Umwelt und Mensch) eintreten. Dr. Eberl prognostiziert außerdem ein „Stromzeitalter nach dem Öl“ und sieht in der tausendfach größeren Rechenleistung, Speicherfähigkeit und Datenübertragung von Mikrochips in 25 Jahren Möglichkeiten zur Lösung der globalen Probleme. „Stromautobahnen“ verteilen in der Zukunft die Energie weltweit, Elektroautos dominieren den Verkehr und Senioren greifen auf den „Personal Roboter“ als Haushaltshilfe zurück, so der Referent. Fans der Kultserie „Raumschiff Enterprise“ wurden trotz aller technischen Visionen jedoch enttäuscht. Auch im Jahr 2050 wird das „Beamen“ noch nicht möglich sei, wie der Redner abschließend mit einem Schmunzeln betonte. Jörg Korschinsky, der Geschäftsführer der Weilburger Stadtwerke, und Stefan Ketter, Leiter des naturwissenschaftlichen Fachbereichs am Gymnasium Philippinum, dankten dem Referenten am Ende mit kleinen Präsenten für seinen brillanten Vortrag. Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Blickfeld Naturwissenschaft“, die schon seit vielen Jahren von den Weilburger Stadtwerken finanziell unterstützt wird, findet am achten November in der Aula des Gymnasiums statt. Thema: „Die elektronische Gesundheitskarte“.

09.10.2012
Die Naturwissenschaftliche Vortragsreihe am GPW Nunmehr im 17. Jahr finden jeweils im Winterhalbjahr monatlich Vorträge zu naturwissenschaftlichen Themen mit aktuellem Bezug statt. Die Referenten kommen aus Wirtschaft und Wissenschaft, aber mindestens eine Veranstaltung wird von Schülerinnen und Schülern aus dem GPW bestritten. Die Vortragsreihe Blickfeld Naturwissenschaft des Gymnasium Philippinum Weilburg bietet auch wieder im Schuljahr 2012/2013 ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Der Veranstaltungsort des Eröffnungsvortrags am 04.10.12 ist der Komödienbau der Stadt Weilburg, alle anderen finden in der Aula des GPW statt. Aufgrund der Baumaßnahmen an unserer Schule könnte sich der Ort der Veranstaltung kurzfristig ändern. Bitte beachten Sie die Hinweise auf dieser Seite. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungen sind vom Hessischen Institut für Qualitätsentwicklung als Fortbildungsveranstaltung akkreditiert.

26.06.2012
Automatisierung? Ja, bitte! Ganz im Zeichen der Automatisierung stand ein Praktikum der Siemens AG am Gymnasium Philippinum. 12 Schüler der Klassen 9 und 11 widmeten sich u.a. der Steuerung einer Hebebühne, der Temperaturüberwachung eines Kessels und der Bedienung einer Flutlichtanlage. Abgeschlossen wurde das Praktikum mit einer Exkursion zur Firma Arnold in Weilburg, wo Automatisierung in der Praxis erfahren werden konnte.

26.06.2012
MINT³-Camp war voller Erfolg! Vier Tage befassten sich 15 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 der Martin Luther- Schule Marburg, des Johanneum Gymnasium Herborn und des Gymnasium Philippinum mit dem Thema „Zukunft denken, Energieressourcen nachhaltig nutzen“. Neben spannenden Experimenten standen auch Exkursionen auf dem Programm. In der abschließenden Präsentation stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse vor und diskutierten die Frage, ob und wie das Gymnasium Philippinum energieautark werden könnte.

Gymnasium Philippinum
Lessingstraße 33
35781 Weilburg

Telefon: 06471-93790
E-Mail: philipinum(at)schulen-lm-wel.de
Web: www.philippinum-weilburg.de

Schulleitung
Dietrich Heese
Renate Geil

Ansprechpartner
Stefan Ketter

Förderer / Kooperationspartner
Siemens AG
Stadtwerke Weilburg
Staatl. Technikerakademie Weilburg

MINT-EC Veranstaltungen
MINT-Camp Regensburg
Internationaler Chemiewettbewerb
Schulleitertagung 2012
MINT-Camp Bochum
Astronomie-Camp Würzburg
MINT-Camp Istanbul
MINT-Camp Dresden
MINT-Camp DESY Zeuthen